Warhammer 40000 Chess rules

Die Regeln des Krieges

 Allgemeine grundlagen

Jede der beiden Einheiten besitzt zu Beginn einer Simulation 16 Krieger. Dies sind jeweils acht Anwärter und acht Charaktere oder Eliteeinheiten. Die Charaktere oder Eliteeinheiten umfassen jeweils einen Champion oder Standartenträger, einen Kommandanten oder Elitekrieger, zwei Elitetruppen oder Terminatoren, zwei Luftlande Sturmeinheiten und zwei Veteranen-Sturmtruppler. Diese sind ausgebildete Schwertbrüder, die die Anwärter im Umgang mit ihrer Ausrüstung sowie ihre Teamfähigkeit testen.

Die Einheiten werden, wie in der Matrix vorgegeben, zu beiden Seiten aufgestellt, auf der vorletzten Reihe die Anwärter, auf der letzten  Reihe die Charaktere oder Eliteeinheiten in folgender Reihenfolge :

Elite/Terminator, Luftlande-Sturmeinheit, Veteranen-Sturmtruppler, Kommandant/Eliteeinheit, Champion/Standartenträger, Veteranen-Sturmtruppler, Luftlande-Sturmeinheit, Elite/Terminator. Nach der Aufstellung stehen sich die Schwertbrüder der beiden Kampfeinheiten entsprechend gegenüber.

Die Einheiten ziehen abwechselnd jeweils einen Krieger (Ausnahme: Deckungszug), wobei die vorher ausgeloste Einheit mit dem ersten Zug beginnt. Die Bewegung eines Kriegers nennt man einen Halbzug. Haben beide Einheiten einen Halbzug ausgeführt, spricht man von einem Zug.

Auf einem Matrix-Feld darf immer nur ein Krieger stehen. Ein Krieger blockiert dabei das Feld für alle anderen Krieger seiner Einheit, nicht jedoch für die gegnerischen: Trifft ein Krieger in einem Matrix-Feld auf einen gegnerischen, so wird dieser Gegner aus der Matrix entfernt. Man sagt, der Krieger wurde geschlagen.

Könnte ein Krieger im nächsten Zug geschlagen werden, so ist Dieser bedroht (altertümlich: er steht en prise). Besteht die Möglichkeit gegebenenfalls im darauf folgenden Halbzug den schlagenden Krieger wieder zu schlagen, so ist der bedrohte Krieger gedeckt.

Ist einer der  Champions/Standartenträger bedroht, spricht man davon, dass die gesamte Einheit vor der Vernichtung steht. Mit der Warnung „Vernichtung der Einheit steht bevor!“ muss der Gegner darauf hingewiesen werden.

 Bewegungsgrundlagen

Krieger können einander grundsätzlich nicht überspringen  (Ausnahmen gelten für die Luftlande-Sturmeinheiten sowie beim Deckungszug).  Sie dürfen also immer nur soweit bewegt werden, wie sie nicht durch einen Krieger ihrer Einheit in ihrer  Bewegung blockiert werden (dann müssen sie spätestens vor dem entsprechenden Matrix-Feld in Stellung gehen) oder bis auf das Matrix-Feld, auf dem der erste gegnerische Krieger in der Bahn steht. In diesem Falle wird der gegnerischen Krieger geschlagen und man kommt auf dessen Feld zu stehen.

Wird ein Champion/Standartenträger von einem gegnerischen Krieger bedroht (d. h., der Champion/Standartenträger könnte im nächsten Zug geschlagen werden), so steht er und die gesamte Einheit vor der Vernichtung. Es folgt die Aussage: „Vernichtung der Einheit steht bevor!“.

Ein „Vernichtung der Einheit steht bevor!“  darf nicht ignoriert werden, die Einheit muss also entweder den angreifenden Krieger schlagen, einen ihrer Krieger zwischen den Champion/Standartenträger und den Angreifer ziehen (das ist nicht möglich, wenn eine Luftlande-Sturmeinheit angegriffen hat) oder den Champion/Standartenträger                 aus der Gefahrenzone ziehen. Besteht keine dieser Möglichkeiten, so ist er und seine gesamte Einheit „Vernichtet“ und die Simulation ist beendet.

Wenn der Champion/Standartenträger bedroht wird, darf er nicht mittels des Deckungszuges flüchten sondern muss dem Feind Heldenhaft, mit oder ohne Unterstützung seiner Einheit, entgegentreten.

 Siegbedingungen

In der Nahkampfsimulationsmatrix sollen sich die Schwertbruder-Anwärter profilieren und den Status eines Schwertbruders erlangen. Dies ist jedoch nur durch ein effektives Zusammenspiel der Kampfeinheit möglich.        

Es siegt die Einheit, die den gegnerischen Champion/Standartenträger stellt und kampfunfähig macht. Der Angriff, mit dem der Champion/Standartenträger geschlagen werden könnte, wird dabei, zu Ehren dieses besonderen Veteranen, nicht mehr ausgeführt.

Eine weitere Möglichkeit zum Sieg ist die Aufgabe des Gegners. Dies ist jederzeit während der Simulation möglich,  jedoch unter Schwertbrüdern unwürdig. Schwertbrüder kämpfen immer bis zum letzten Mann. Wenn eine Kampfstellung entstanden ist, bei der beide Einheiten keine Möglichkeit mehr haben, die „Vernichtung einzuleiten“, endet die Partie unentschieden durch eine tote Stellung.

Kann eine Einheit keine regelgemäße Bewegung mehr ausführen und wird der Champion/Standartenträger nicht bedroht, so spricht man von einer Pattsituation. Die Nahkampfsimulation endet auch in diesem Fall unentschieden. Sollte nach 50 Bewegungen kein Krieger gefallen sein, endet die Simulation ebenfalls unentschieden!

Schwertbruder - Sonderanweisung

Das Zurückziehen aus bereits ausgeführter Bewegungen ist eines Schwertbruders nicht würdig. Wenn ein Krieger auf Anweisung (Berühren mit der Hand) zum Kampf ausgewählt wurde, muss er eine Bewegung ausführen, wenn es eine regelgerechte Möglichkeit dazu gibt. Soll ein Krieger lediglich in eine korrekte Haltung gerückt werden, muss dies vorher durch das Wort „Haltung!“ bekannt gegeben werden.

Copyright ©

Grundlage sind die interplanetaren Schachregeln bearbeitet durch Teamplayer